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Dekanatskonferenz stimmt sich auf 2027 ein

Hölzernes Kreuz an einem Lederband steckt in frisch bepflanzter Erde mit jungen Trieben

Im Gemeindehaus am Holzmarkt stand das Ausstellungskonzept der Landesgartenschau im Mittelpunkt.

Am 20. Januar 2026 fand im Gemeindehaus am Holzmarkt in Bad Windsheim die Evangelische Dekanatskonferenz aller Hauptamtlichen der Region Neustadt–Bad Windsheim–Uffenheim statt. Im Mittelpunkt des Auftaktprogramms stand der Ausstellungsbeitrag zur anstehenden Landesgartenschau in Bad Windsheim.

Die dritte Konferenz der sich im aktiven Fusionsprozess befindenden Dekanate Uffenheim, Bad Windsheim und Neustadt an der Aisch stieß auf großes Interesse und war sehr gut besucht. Unter dem Thema „Landesgartenschau 2027 – Du wirst gebraucht bei diesem gemeinsamen Projekt“ beschäftigten sich die Dekanate mit der Frage, wie sich Kirchen inhaltlich und kreativ auf der im kommenden Jahr in Bad Windsheim stattfindenden Gartenschau einbringen kann.

Eingeladen waren zudem alle Kirchenvertretenden, die in die Planung des ökumenischen Beitrags eingebunden sind, etwa aus der katholischen Kirche oder der Neuapostolischen Kirche.

Den öffentlichen Teil eröffnete Anna-Lena Moselewski von der CVJM-Hochschule mit einem Vortrag über ihre wissenschaftliche Evaluation des kirchlichen Beitrags zur Landesgartenschau Fulda 2023. Sie ging der Frage nach, welche Wirkung der Auftritt der Kirche auf einer Landesgartenschau entfalten kann und welche Bedeutung er für Begegnung, Austausch und die Vermittlung christlicher Werte – insbesondere des Evangeliums – hat. Das Fazit ihrer Untersuchung: Die kirchliche Präsenz auf der Landesgartenschau in Fulda entfaltete Wirkung und bot wertvolle Chancen. Auch wenn die Ergebnisse nicht eins zu eins übertragbar sind, liefern sie wichtige Impulse und Inspirationen für kirchliche Beiträge bei zukünftigen Gartenschauen.

Im Anschluss stellten Victoria Wakulicz und Andreas Precht von der Bayerischen Landesgartenschau Bad Windsheim 2027 GmbH die Planungen zur Gartenschau in Bad Windsheim vor. Sie informierten über den aktuellen Baufortschritt, mögliche Veranstaltungsorte und den künftigen Standort des geplanten Kirchenbeitrags.

Das Fazit aus beiden Vorträgen: kirchliches Engagement auf der Gartenschau ist vielseitig und kann von spirituellen Angeboten über Begegnungsräume bis hin zu mobilen Formaten alles sein.

Daraufhin bildeten sich thematische Neigungsgruppen, die sich künftig weiter mit einzelnen Aspekten der Gartenschau beschäftigen werden. Im Fokus stehen unter anderem die inhaltliche Ausgestaltung des Kirchenbeitrags, das ehrenamtliche Engagement sowie Veranstaltungsangebote wie das Ratsch-Mobil, das 2027 ebenfalls auf der Landesgartenschau unterwegs sein wird.

Die Stimmung der Konferenz war durchweg positiv. Das Treffen machte Lust auf die gemeinsame Aufgabe, motivierte die Teilnehmenden und legte einen wichtigen Grundstein für die weitere Zusammenarbeit auf dem Weg zur Bayerischen Landesgartenschau Bad Windsheim 2027.

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