Die Sonne scheint, die Landesgartenschau in Ellwangen ist bereits seit April geöffnet und das Gelände voller Leben. Zwischen Blumenbeeten und Veranstaltungsflächen kommen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedenster Gastgeberstädte der zukünftigen Landesgartenschauen und Ellwangen zusammen. Erfahrungen werden ausgetauscht, Kontakte geknüpft und Ideen diskutiert. Das gemeinsame Ziel: voneinander zu lernen und die bestmöglichen Voraussetzungen für die kommenden Landesgartenschauen zu schaffen.
Am vergangenen Mittwoch trafen Vertreterinnen und Vertreter der zukünftigen Landesgartenschauen auf das Team der derzeit laufenden Landesgartenschau Ellwangen. Ob Marketing, Veranstaltungsplanung oder Ticketing – die Gespräche deckten zahlreiche Themenbereiche ab. Die Teams der Landesgartenschauen Bad Windsheim 2027, Donauwörth 2028, Günzburg 2029 und Nürnberg 2030 konnten dabei wertvolle Erkenntnisse und neue Impulse mit nach Hause nehmen.
Vereint Lernen: Während die Landesgartenschau in Ellwangen die intensive Vorbereitungsphase bereits erfolgreich hinter sich gelassen hat, rückt für Bad Windsheim der Start im Jahr 2027 immer näher. Für Donauwörth, Günzburg und Nürnberg bleibt noch etwas mehr Zeit, um die gewonnenen Erfahrungen in die eigenen Planungen einfließen zu lassen.
Der Austausch stellte für alle Beteiligten eine große Bereicherung dar. Nach einer gemeinsamen Begrüßung in der Stadthalle Ellwangen teilten sich die Mitarbeitenden in kleinere Arbeitsgruppen auf, um einen noch intensiveren und fachbezogenen Austausch zu ermöglichen. So konnten konkrete Fragen beantwortet, Herausforderungen diskutiert und praxisnahe Lösungsansätze entwickelt werden.
Anregungen und Ideen für Bad Windsheim: Die Landesgartenschau in Ellwangen erweist sich als voller Erfolg. Nach Angaben der Verantwortlichen liegen die Besucherzahlen über den Erwartungen, und auch die öffentliche Wahrnehmung der Veranstaltung ist enorm. Gerade in der entscheidenden Phase auf dem Weg nach 2027 war die Expertise der Ellwanger Kolleginnen und Kollegen für das Team aus Bad Windsheim von großem Wert.
Der Besuch machte einmal mehr deutlich, wie wichtig der Austausch zwischen den Gastgeberstädten ist. Die Erfahrungen der aktuellen Gartenschau liefern wertvolle Anregungen und helfen dabei, eigene Konzepte weiterzuentwickeln und zu optimieren.
Kontakte knüpfen für dauerhaften Austausch: Beim gemeinsamen Mittagessen auf dem Gartenschaugelände bot sich die Gelegenheit, die Gespräche in entspannter Atmosphäre fortzuführen und Kontakte zu knüpfen, die auch über diesen Tag hinaus Bestand haben sollen. Fragen wurden beantwortet, Erfahrungen geteilt und neue Ideen entwickelt.
Ein anschließender Rundgang über das Gelände ließ die Vorfreude auf die kommenden Landesgartenschauen weiter wachsen. Dabei wurde deutlich, welches Potenzial eine Gartenschau für eine Stadt und ihre gesamte Region entfalten kann. Gleichzeitig zeigte sich, welche Bedeutung sie für die Besucherinnen und Besucher haben und welche nachhaltigen Impulse sie weit über das Veranstaltungsjahr hinaus setzen kann.
Nächster Halt: Bad Windsheim: Der Besuch in Ellwangen hinterließ beim Team der Landesgartenschau Bad Windsheim einen bleibenden Eindruck. Mit jedem Schritt werden die Planungen konkreter und das Konzept nimmt zunehmend Gestalt an. Gleichzeitig wächst natürlich auch die Verantwortung.
Dennoch kehrten alle Beteiligten mit neuer Motivation und vielen frischen Ideen zurück. Das gemeinsame Ziel ist klar: der Region Bad Windsheim eine unvergessliche Landesgartenschau zu schenken, die nicht nur im Jahr 2027 begeistert, sondern auch noch viele Jahre danach einen nachhaltigen und positiven Beitrag für die Stadt und die gesamte Region leisten wird.